Schlagzeilen 01/2010
Berlins Umweltsenatorin muss ihr geplantes Klimaschutzgesetz umschreiben
Das geplante Berliner Klimaschutzgesetz in der bisherigen Form ist nun endgültig vom Tisch. Für das, was im Hause der Umweltsenatorin Katrin Lompscher (Linke) formuliert wurde, gibt es anscheinend keine politische Mehrheit. Die Umweltsenatorin hat nunmehr angekündigt, auf die Kritiker in Wirtschafts- und Umweltverbänden zuzugehen. Lompscher will im Februar 2010 eine (weitere) überarbeitete Fassung ihres Klimaschutzgesetzes vorlegen.
Mit Schreiben vom 18. August 2009 hatten der Bundesinnungsverband des Deutschen Kälteanlagenbauerhandwerks (BIV) und der Zentralverband Kälte Klima Wärmepumpen (ZVKKW) Einspruch gegen das beabsichtigte Klimaschutzgesetz des Landes Berlin in der Fassung vom 06. Juli 2009 erhoben und dazu aufgefordert, den Entwurf zurückzunehmen.
Der EuGH hält deutsches Recht zu Kündigungsfristen wegen Verstoßes gegen das Verbot der Altersdiskriminierung für unzulässig
Mit seinem Urteil vom 19.01.2010 (C-555/07) hat der Europäische Gerichtshof festgestellt, dass die nationale Kündigungsregelung des § 622 Abs. 2 S. 2 BGB wegen Verstoßes gegen das Verbot der Altersdiskriminierung europarechtswidrig ist. Die Vorschrift regelt, dass Betriebszugehörigkeitszeiten vor dem 25. Lebensjahr bei der Berechnung der Kündigungsfrist eines Arbeitnehmers unberücksichtigt bleiben dürfen.
Rundschreiben des UDH vom 20.01.2010
VDI 2089 Blatt 1:2010-01
Technische Gebäudeausrüstung von Schwimmbädern - Hallenbäder
Die Richtlinie VDI 2089 Blatt 1 behandelt für den Bereich Hallenbäder Planungs- und Ausführungsgrundlagen zur Luftstrom- und Heizlastbemessung, zur Raumluftbehandlung und Wassererwärmung und gibt Hinweise zur zugehörigen Wasserversorgungs- und Entwässerungsperipherie sowie zur rationellen Energieverwendung. Sie enthält konkrete Orientierungshilfen für die Praxis und wendet sich an Architekten, Planer, ausführende Fachbetriebe und an Betreiber. Heiz- und Raumlufttechnische Anlagen in Hallenbädern sollen raumklimatische Verhältnisse schaffen, die unter Beachtung hygienischer Forderungen ein behagliches Raumklima für die Benutzer und das Personal sicherstellen. Außer Wärmephysiologie dienen raumlufttechnische Anlagen auch in gewissen Grenzen der Abfuhr von Geruchs- und Schadstoffen, die direkt von Menschen und aus dem Schwimmbadwasser in die Hallenluft abgegeben werden. Ferner muss die raumlufftechnische Anlage den bauphysikalischen Anforderungen des Hallenbades gerecht werden. Die Richtlinie ist in deutsch-englischer Fassung erschienen.
VDI 4700 Blatt 2:2010-01 (Entwurf)
Festlegung in der Bau- und Gebäudetechnik – Abkürzungen für die Raumlufttechnik
Die Richtlinie VDI 4700 „Festlegung in der Bau- und Gebäudetechnik“ wird um das Blatt 2 „Abkürzungen für die Raumlufttechnik“ ergänzt. Dies ist notwendig, weil die Abkürzungen zur Bezeichnung von Luftarten an Kanälen und in Schemata durch EN 13779 national verschieden geregelt sind. In Deutschland sollen nach DIN EN 13779 englische Abkürzungen verwendet werden. Andere europäische Nationen verwenden Abkürzungen in der Landessprache. Die Richtlinie VDI 4700 Blatt 2 schafft hier nun Abhilfe. In Deutschland sollen nun auch durch die VDI 4700 Blatt 2 die deutschen Abkürzungen verwendet werden können. Beispielsweise „AUL“ für Außenluft und „ZUL“ für Zuluft (gleichgültig, ob in zentralen oder dezentralen RLT-Anlagen). Die deutschen Abkürzungen für die verschiedenen Luftarten sind vorzugsweise zur Kennzeichnung in nationalen Projekten zu verwenden. Für internationale Projekte ist je nach Anwendungsfall die englische Abkürzung nach DIN EN 13779 sinnvoll.
Imagekampagne Handwerk
Startschuss für Imagekampagne des deutschen Handwerks
Im Januar 2010 – Wie sähe unser Leben ohne das Handwerk aus? Diese Frage beantwortet ein außergewöhnlicher TV-Spot, dessen Austrahlung am Samstag, 16. Januar um 20:14 Uhr im Fernsehen begann. Der Spot ist Auftakt einer bundesweiten und auf fünf Jahre angelegten Imagekampagne des Handwerks. Der Deutsche Handwerkskammertag (DHKT), Dachverband der 53 Handwerkskammern, hat die Kampagne ins Leben gerufen. Aus aktuellem Anlass wird der TV- und Kinospot jedoch bis auf weiteres nicht mehr zum Einsatz gebracht und ausgesetzt. Dazu erklärt Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): „…viel Beifall hat der TV-Spot zur Imagekampagne gefunden…dennoch gab es gegenüber den Sendeanstalten auch Kritik von Zuschauern, die offensichtlich den Film unmittelbar mit Nachrichtenbildern aus dem Erdbebengebiet Haiti verbunden hatten. Wir haben daher bis auf weiteres die Ausstrahlung des Spots ausgesetzt. Die weiteren Maßnahmen der Imagekampagne werden wie vorgesehen eingesetzt….“