Schlagzeilen 08/2009
Referentenentwurf für ein Klimaschutzgesetz des Landes Berlin vom 06.07.2009
Gegen den Gesetzesentwurf, der u. a. den Neuanschluss von Klimaanlagen in bestehenden Gebäuden grundsätzlich verbieten will und die Montage einer Klimaanlage u. U. als Ordnungswidrigkeit darstellt, hat der ZVKKW gemeinsam mit dem BIV als einziger Verband Einspruch erhoben.
Das an die zuständige Senatorin versandte Schreiben deckt in verbindlicher und sachlicher Form Schwachstellen im Gesetzesentwurf auf und bietet Lösungsalternativen an.
Weitere Informationen finden Sie auf der vorläufigen Homepage des ZVKKW: www.zvkkw.de.
Das neue „Meister-BAföG“
Das von Bund und Ländern gemeinsam finanzierte Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) – sog. „Meister- BAföG“ – begründet einen individuellen Rechtsanspruch auf Förderung von beruflichen Aufstiegsfortbildungen, d. h. von Meisterkursen oder anderen auf einen vergleichbaren Fortbildungsabschluss vorbereitenden Lehrgängen. Das „Meister-BAföG“ unterstützt die Erweiterung und den Ausbau beruflicher Qualifizierung und stärkt damit die Fortbildungsmotivation des Fachkräftenachwuchses.
Das Gesetz wurde überarbeitet und beinhaltet zahlreiche Verbesserungen. Ein Flyer zum novellierten Meister-BAföG kann ab sofort bei der GVP: Gemeinnützige Werkstätten Bonn GmbH, Maarstraße 98a, 53227 Bonn oder per E-Mail bei Frau Seipp (seipp@gvp-bonn.de) bestellt werden.
Es handelt sich um ein kostenloses Angebot des BMBF im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit. In diesem Flyer erhalten Sie Kurzinformationen.
Weitere umfassende Informationen finden Sie unter www.meister-bafoeg.info.
„Kampagnen-WIKI“ zur Imagekampagne des deutschen Handwerks
Ab sofort steht eine virtuelle Pinnwand „Kampagnen-WIKI“ zur Imagekampagne des Handwerks zur Verfügung. Sie soll auf breiter Ebene das gesamte Handwerk ansprechen: Betriebe, Innungen, Kreishandwerkerschaften, Fachverbände auf Landes- und Bundesebene sowie die Handwerkskammern.
Unter der Internetadresse www.kampagne.zdh.de/registrierung ist eine einfache Registrierung möglich. Mit dem WIKI können alle an der Umsetzung der Kampagne Beteiligten ihre Ideen mit den Kolleginnen und Kollegen in anderen Regionen und Branchen austauschen. Zudem werden tagesaktuelle alle neuen Sachstandsinformationen zur Kampagne und zum Fortgang ihrer Umsetzung im WIKI ergänzt.
Info-Flyer zu erhöhten Ist-Versteuerungsgrenzen
Seit 1. Juli können Betriebe in den alten Bundesländern formlos bei ihrem zuständigen Betriebsstättenfinanzamt den Übergang zur Ist-Versteuerung nach den neuen, erhöhten Grenzen beantragen (siehe SZ 06/2009).
Die Umsatzsteuer muss erst dann an das Finanzamt abgeführt werden, wenn der Auftraggeber die Rechnung beglichen hat. In einem neu aufgelegten Flyer informiert der ZDH über die neuen Regeln und deren Umsetzung in der Praxis.
Der Flyer kann bei der Marketing Handwerk GmbH unter folgendem Link bestellt werden: http://shop.marketinghandwerk.de.
Umweltaspekte beim Einsatz von Kraftfahrzeugen im Handwerk
Seit 01.08.2009 gelten Richtlinien für die Bar-Förderung von Partikel-Filtern für Diesel-Pkw´s. Die Nachrüstung von Partikel-Filtern für Diesel-Pkw wird seit 1. August 2009 alternativ auch mit einem Festbetrag in Höhe von 330,00 Euro gefördert.
Die Richtliniendetails sind auf der Homepage des Bundesamtes für Ausfuhrkontrolle „BAFA“ veröffentlicht.
Der ZDH hat in dieser Angelegenheit einen Brief an Bundesumweltminister Gabriel versandt, in dem der Minister gebeten wird, sich dafür einzusetzen, dass durch eine bundesweite, einheitliche Rahmenregelung die Ausnahmegenehmigungen in verschiedenen Umweltzonen gegenseitig anerkannt werden, um dem großen bürokratischen Aufwand aufgrund des bestehenden „Flickenteppichs“ unterschiedlicher Ausnahmeregelungen entgegenzutreten.
Neues aus der Normung
VDI 4706 Blatt 1:2009-08 (Entwurf)
Kriterien für das Innenraumklima (VDI-Lüftungsregeln)
Der Richtlinienentwurf stellt Ziele für die Auslegung von Lüftungssystemen in Bezug auf das Innenraumklima zur Verfügung. Er bezieht sich auf die Anforderungen von DIN EN 15251. Für eine praxisgerechte Anwendung der Vorgaben für ein behagliches Raumklima werden sowohl ergänzende als auch abgewandelte Planungshinweise für die thermische Behaglichkeit und die Luftqualität angegeben.
In der Richtlinie wird – abweichend zu DIN EN 15251 – bei der Bewertung behaglichkeitsrelevanter Parameter nicht zwischen maschineller und freier Kühlung unterschieden. Die Angaben dieser Richtlinie beschränken sich auf Erkenntnisse, die unter Laborbedingungen gewonnen und überprüft werden können.
