Am 5. Mai diskutierte die Taskforce Gebäudetechnik bei den Berliner Energietagen gemeinsam mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Lars Rohwer über die Rolle des Handwerks bei der Energie- und Wärmewende. Im Fokus stand die Frage, wie politische Rahmenbedingungen gestaltet werden müssen, damit die energetische Sanierung im Gebäudesektor gelingt. Vertreter aus Elektrohandwerk, Schornsteinfegerhandwerk und Kälteanlagenbau betonten, dass die Transformation nur durch eine enge gewerkeübergreifende Zusammenarbeit möglich ist. Gebäude müssten künftig als vernetzte Energiesysteme gedacht werden.
Torsten March (BIV) hob hervor, dass das Kälteanlagenbauerhandwerk mit dem Kältekreislauf den thermodynamischen Kern vieler Zukunftstechnologien beherrscht – etwa bei Wärmepumpen, Klimasystemen und der Abwärmenutzung.
Der Kälteanlagenbauer sei heute nicht mehr nur Anlagenerrichter, sondern zunehmend Systemintegrator und damit ein wichtiger Teil der zukünftigen thermischen Infrastruktur.
Zentrales Signal an die Politik war der Wunsch nach verlässlichen und langfristig stabilen Rahmenbedingungen, um Investitionen und Planungssicherheit für Betriebe sowie Verbraucherinnen und Verbraucher zu stärken. Lars Rohwer betonte die Bedeutung praxisnaher Gesetzgebung und nahm insbesondere den Wunsch nach mehr Investitionssicherheit mit.
Die Taskforce Gebäudetechnik vereint sechs Verbände des gebäudetechnischen Klimahandwerks und repräsentiert rund 154.000 Betriebe mit insgesamt 1,46 Millionen Beschäftigten.